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Frühlingsturnier in Dresden 2016


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Gestern fand in Dresden wieder das alljährliche Frühlingsturnier statt. Die Besonderheit an diesem Wettkampf ist ja nach wie vor, dass die Nachwuchs- und die Vollklassen einen gemeinsamen Wettkampf absolvieren. Das gibt die Möglichkeit, dass sich die Sportler gegenseitig nicht nur in der Trainingshalle, sondern auch einmal live beim Wettkampf sehen. Für den Sportclub Hoyerswerda bedeutete das, dass gleich elf Einheiten auf die Matte gegangen sind. Sechs in der Vollklasse und fünf im Nachwuchs. Entsprechend groß war da natürlich auch der Hoyerswerdaer Fanblock. Der Vormittag stand dabei ganz im Zeichen der Vollklasse. Hier ließen unsere WM-Starter nichts anbrennen und konnten mit ordentlichen Leistungen überzeugen. In der Juniorenklasse wurden ungewöhnlicher Weise alle Disziplinen  zusammen gewertet. Hier landeten Lara Ziemer und Stefan Höntsch auf Platz Eins, vor unserem Trio mit Xenia Bartel, Lisa Müller und Lena Waschulewski. In der Jugendklasse konnten Kim Nele Fuhrmann, Sascha Jeriomkin und auch Pia Schütze, Gina Lee Nickler jeweils ungefährdet gewinnen. In der Schülerklasse hatte der SC zwei Damenpaare im Rennen. Den zweiten Platz erkämpften sich hier Lotte Tröster und Lena Bednarz. Gleich dahinter, also auf Platz Drei landeten dann schon Eni Voss und Angelika Spilev. Für Enis ersten Wettkampf überhaupt ist das ein toller Erfolg, denn eine ganze Reihe anderer Paare mussten sich hinter den beiden Hoyerswerdaer Paaren anstellen. Auch in der Nachwuchsklasse gibt es beim Frühlingsturnier traditionell eine ganze Reihe Wettkampfpremieren. So war das auch in diesem Jahr wieder. Ihren ersten Wettkampf bestritt zum Beispiel Tabea Herkner. Zusammen mit Partnerin Michelle Pfeiffer konnten die beiden dabei schon einen zweiten Platz erzielen… Klasse! Unser Mini-Mixed-Paar mit Tara Engler (5 Jahre!!!)  und Julius Schöne hat ebenfalls das erste Mal eine Wettkampfmatte betreten. Zwar hatten sie keine Gegner, aber konnten eine solide Übung auf die Matte zaubern. Den kleinen Pokal den sie als Erster bekommen haben, haben sie sich damit durchaus verdient. Auch zwei Hoyerswerdaer Trios gingen an den Start. Liana Jackisch und Anastasia Danilov schnupperten dabei das erste Mal Wettkampfluft. Zusammen mit Magdalena Weinhold und einer starken Übung platzierten sie sich auf einem starken fünften Platz. Auf Platz Acht schafften es unsere Neulinge Lilly Noack und Tia Gazsi. Zusammen mit Henriette Gille bilden sie das andere Trio des Sportclubs. Unsere Trio der Nachwuchsklasse 2  gehörte dann schon eher zu den „alten Hasen“. Saskia Waschulewski, Nele Börner und Lisa Kotal haben alle schon in anderen Formationen Wettkampferfahrung gesammelt. Sie erkämpfen sich einen hervorragenden zweiten Platz.



14.03.2016 • News • Keine Kommentare

NEUE 10-Wochenkurse beim SC Hoyerswerda e.V. – Gesundheitssport


Wir wünschen allen Mitgliedern, unseren Partnern und Förderern ein erfolgreiches, glückliches und gesundes Jahr 2016.

Und wer möchte startet einfach gemeinsam mit uns und den neuen Kursangeboten der Abteilung Gesundheitssport!

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02.01.2016 • News • Keine Kommentare

Einzelzeitfahren am Scheibesee

22.08.2014

IMG_3590Wir laden recht herzlich am 22.08.2014 zum Einzelzeitfahren um den Scheibesee ein.

Diesmal dient dieser Wettkampf auch als letztes Training für alle Teilnehmer am KnappenMan (30./31.08.).
Weitere Informationen:

Flyer Einzelzeitfahren 2014



15.08.2014 • News • Keine Kommentare

Gansabstrampeln 2013


Zu einer inzwischen schönen Tradition geworden, fand am 27.12.2013 das alljährliche Gansabstrampeln, der letzte Indoor-Cycling Kurs des Jahres, im Kraftraum der VBH-Arena statt. 11 Sportlerinnen und Sportler hatten sich eingefunden um dem Feiertagsspeck den Kampf anzusagen. Bei kräftigen Beats ging es 2 Stunden bergauf und bergab. Sichtlich geschafft und durchgeschwitzt hat es allen Teilnehmern dennoch großen Spass gemacht.

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30.12.2013 • News • Keine Kommentare

40. Berlin-Marathon 2013


Am 29.09.2013 sollte mein erster Marathon Wirklichkeit werden. Die Anreise am Samstag war entspannt und die Messe Vital in Berlin Tempelhof sehr voll. Und so war erst einmal anstehen für die Startnummer angesagt, eine knappe Stunde und dann hielt ich sie in den Händen die Nummer 27906 mit der ich am Sonntag an den Start gehen sollte. Der große Tag konnte kommen, leider kam auch die Aufregung. Hatte ich auch alles mit, hat die Vorbereitung gereicht, wird alles gut gehen. Nach gutem Schlaf und gesundem Frühstück ging es dann am Sonntag früh ins Zentrum der Hauptstadt in Richtung Startbereich. Am Eingang die Kontrolle der Startnummer und des blauen Starterbändchens und dann wurde es langsam ernst. Obwohl die Sonne von einem wolkenlosem Himmel schien war es sehr kalt. Und da stand ich nun, im Startblock H und Sportler soweit man schauen konnte. 41000 Läuferinnen und Läufer aus 119 Nationen, so der Sprecher, Wahnsinn, und ich mittendrin. Und dann ging es los, das Feld setzte sich langsam in Bewegung. Irgendwie schwamm ich mit dem Strom mit . Das Tempo war angenehm und die Stimmung fantastisch. So lief ich Kilometer um Kilometer durch Berlin, die Strassen gesäumt von begeisterten Zuschauern. Das erste Highlight dann bei Km. 20 als ich Ingo Peto vor mir laufen sah. Ein kurzes freundliches Hallo und es ging weiter. Noch lief alles gut aber das sollte sich leider ab Km. 35 ändern. Die Füße fingen an zu schmerzen und es wurde leider schnell schlimmer. Bei Km. 38 dann ein kurzer Gedanke- Aufgeben. Was solls ich habe es versucht. Aber aufgeben, 4 Kilometer vor dem Ziel, NEIN. Und so lief ich weiter, das Tempo gering, die Schmerzen groß, nur nicht stehenbleiben. So ging es dann die letzten wenigen Kilometer in Richtung Ziel. Dann kam sie endlich die letzte Kurve.Und da war es , das langersehnte Brandenburger Tor. Was mich dann erwartete lässt sich eigentlich nicht beschreiben, sowas muß man miterleben. Massen von Zuschauern, die selbst uns Freizeitsportlern immernoch zujubelten und uns ins Ziel begleiteten. Das war Gänsehaut pur und so ein kleiner Kloss steckte da auch auf einmal im Hals. Ich hatte es geschafft, mein erster Marathon gefinisht. Da fielen mir dann auch wieder Harrys Worte ein : Die Schmerzen vergehen, was bleibt ist der Stolz. Die Zeit von 05:26:39 ist sicher noch verbesserungswürdig und war für mich auch erstmal nur zweitrangig. Dafür war das große Ziel gesund ankommen geschafft.

Inzwischen sind die Schmerzen weg und für mich steht fest – das war mein erster Marathon aber mit Sicherheit nicht der letzte. Und für alle die sich bisher noch nicht dazu durchringen konnten einen Marathon zu laufen kann ich nur sagen Berlin ist dafür eine sehr gute Gelegenheit. An dieser Stelle möchte ich natürlich auch Danke sagen an alle, die mich dabei unterstützt haben diesen Traum wahr werden zu lassen.

Ulf Wackermann     ( Oktober 2013)

 

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08.10.2013 • News • Keine Kommentare

Zweifaches Debüt beim Berliner Halbmarathon


Unsere Charlotte war so freundlich und hat einmal ihre Gedanken notiert, wie sie ihren ersten Halbmarathon erlebt hat. Dabei kommen mir gleich die Gedanken von unserem ersten gemeinsamen Lauf nach dem Abbaden im Dezember 2011. Wir hatten uns auf den Weg gemacht vom Dreiweiberner See nach Hoyerswerda (ca. 12 km), um unsere Körper vom Schreck des 5°C kalten Wasssers abzulenken. Und nach ca. 10 min lockeren Dauerlaufens eröffnete uns Charlie, dass sie noch NIE vorher länger als 30 min gelaufen sei. Wenige Monate später erfolgte mit viel Mut die Anmeldung zum Berliner Halbmarathon! Wie sie es empfunden hat:

„Oha. Ein guter Start in einen wunderschönen Tag: Sonnenschein, Plusgrade. Die Szenerie von Berlin unterstrich die tolle Atmosphäre des Halbmarathons am 7. April ’13.
Uns (Jana G. und Charlotte D.) standen jetzt endlos lange 21 km Laufen bevor. Der Grund für meine selbstauferlegte Qual stand an der Startlinie neben mir und fragte, ob ich nervös sei. „Nein, jetzt muss ich nur noch laufen und ankommen!“ war meine Antwort an Jana, der Frau von unserem mehrfachen Langdistanzfinisher Michael. Sie hatte sich trotz der Tatsache angemeldet, dass sie keine Triathletin/ Läuferin ist. Ansporn für mich, es ihr gleich zu tun und mit ihr zusammen zu laufen. Und das tat ich schließlich auch. Zusammen mit Jana und Micha liefen wir zunächst einen lockeren 7er Schnitt, bis sich bei Kilometer 13 kleinere „Wehwehchen“ an meinen Füßen bemerkbar machten. Angekommen bei Kilometer 17 bekam ich ein Krampf im rechten Bein, der mich zwang, das Tempo zu drosseln und hinter meine Laufkollegen bis auf 100m zurückzufallen. Ab Kilometer 18 konnte ich den Rückstand von 100m beibehalten und die letzten 3 „schmerzerfüllten“ Kilometer bis zur Ziellinie durchlaufen. Nach 2 Stunden und 37 Minuten traf ich endlich im Ziel ein. Während Michael den Marsch eher als Trainingsrunde empfand, war ich genauso stolz wie Jana, dass wir die Strecke bewältigt hatten. Das Flair, das Sightseeing und die Trommler an jeder Straßenecke sowie das Ziel, irgendwann einen richtigen 42-Kilometer-Marathon zu schaffen, motivieren mich, auch an weiteren Halbmarathons teilzunehmen. Und bis der Nächste ansteht, überlege ich fleißig, ob „Halbmarathons“ wirklich der korrekte Plural von „Halbmarathon“ ist. ( ja ist er, laut Duden)“

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26.04.2013 • News • Keine Kommentare

So läuft es richtig


Text aus der „Sächsischen Zeitung“ vom 26.02.2013 von Hagen Linke

Triathleten des SC Hoyerswerda waren im Bundesleistungszentrum Kienbaum. Auch dabei: Die Kamera, die „alles sieht“

Triathleten sind normalerweise hart im Nehmen. Bei der Königsdisziplin des Ausdauerdreikampfes, der Langdistanz, sind nicht nur 3,8 km zu schwimmen und 180 km auf dem Rad zu absolvieren. Anschließend ist noch ein Marathon (42,195 km) zu laufen. Einige der 19 Teilnehmer, die beim Trainingscamp der Triathlon-Abteilung des SC Hoyerswerda kürzlich im Bundesleistungszentrum (BLZ) in Kienbaum bei Berlin waren, haben so einen langen „Ironman“ bereits absolviert. Anderen steht der erste „Einsteiger-Wettbewerb“ hingegen noch bevor. Für alle war aber das viertägige Trainingslager vor einer Woche in der modernen Anlage am Liebenberger See eine große Herausforderung. Seit 2009 absolvieren SC-Sportler jedes Jahr im Winter so ein Kurzcamp in Kienbaum, wo fast ständig auch Spitzensportler zu Gast sind – im Vorjahr trafen die Hoyerswerdaer zum Beispiel Diskuswerfer Robert Harting auf dem Weg zu seinem Olympia-Gold. Die vier Tage für die SC-Athleten galten vor allem der Technikschulung beim Schwimmen und Laufen. Ein Rückblick:

Donnerstag: Tempo und Lektüreabend

Der Anreisetag verlief recht entspannt. Erst am Nachmittag trafen die Teilnehmer im BLZ ein. Vor dem Abendessen stand die erste von insgesamt sechs Schwimmeinheiten des Wochenendes auf dem Programm. Und wie in den Vorjahren begann sie mit einem 100-Meter-Test im Kraulschwimmen. Die Schnellsten benötigten gut 70 Sekunden, die Langsamsten etwa eine Minute länger. Für alle war die Zeit aber ein guter Test, auch im Vergleich zu den Vorjahren. Wichtig bei den anschließenden Übungen – das Wassergefühl. Trainer Jan Frobart mahnte: „Ihr müsst nicht gegen das Wasser, sondern mit ihm arbeiten.“

Nach dem Abendessen gab’s Sportlektüre. Bei einer Lesung aus dem Werk „Bewegt Euch!“ von Hajo Schumacher, der unter dem Pseudonym Achim Achilles schreibt, ging es um den Sinn und Unsinn von Trainingsplänen, Sport- und Lebenstrainer sowie dem Hecheln nach (unerfüllbaren) Zielen – also auch, und gar nicht ironisch, um die Frage: „Wo hört die Fitness auf und wo fängt der Irrsinn an?“

Freitag: Unerwünschte Bogenlampen

Irrsinn oder nicht, auf jeden Fall begann der zweite Tag sehr zeitig. Um halb sieben morgens war die SC-Truppe wieder im Wasser, noch vor dem Frühstück. Nach dem obligatorischen 100-Meter-Test zogen sich die Camp-Teilnehmer Kurzflossen über die Füße. Sie helfen beim Vortrieb und der richtigen Wasserlage. Die Technik-Übungen waren anspruchsvoll. Wie auch die Lauf-Übungen nach dem Essen. Das Lauf-ABC soll schließlich zum festen Bestandteil eines Läufertrainings werden. Ebenso wie die Stabilitätsübungen der dritten Tageseinheit. Ohne Fitnessgeräte lässt sich die Tiefen-, also Haltemuskulatur sehr fordern. Man kann es leicht probieren, indem man im Stehen beide Arme zur Seite führt und versucht, sie eine Minute in Höhe der Schultern zu halten.

Wer dann noch Kraft hatte, konnte beim Videodreh im Wasser eine gute Figur machen. Die Videoanalyse kennen die Teilnehmer schon aus den Vorjahren. Nicht bei allen ist sie beliebt. „Die Kamera ist böse“, erklärte Charlotte Dörr lachend. „Sie sieht alles.“ Aber wenn der Trainer zeigt, dass Schwimmer wie eine Bogenlampe im Wasser hängen, wächst die Einsicht nach der Notwendigkeit des Technik-Trainings.

Samstag: Barfuß läuft man richtig

Auch Lauftrainer Ralf Harbecker hatte seine Videotechnik mitgebracht. Er zeigte, wie man nicht Laufen sollte, nämlich indem die Ferse zuerst den Boden rammt. „Sie ist nicht dafür geschaffen, solche Stoßkräfte auf längere Zeit zu ertragen“, erklärte der Trainer. Wie der Fuß beim Laufen richtig aufgesetzt wird, lässt sich einfach auf weichem Rasen testen. Jeder macht es instinktiv richtig: Mit dem Mittelfuß, oder besser mit dem Ballen zuerst.

Der Tag, wieder mit vier Einheiten, hat Kraft gekostet und machte hungrig. Es ging auch anderen so. In der Cafeteria staunten die Triathleten, wie viel Kugelstoß-Weltmeister David Storl in der Lage ist, zu essen.

Sonntag: Kein Stress zum Finale

Abreisetag. Aber dennoch mit Schwimmen vor dem Frühstück. Die letzte Einheit verlief dann aber locker: Dehnen, traben, Yoga-Übungen. Nicht alle haben das komplette Programm in den vier Tagen mitgemacht und auch eins gelernt: Kilometer „schrubben“ muss nicht immer sein. Wer vor allem die Technik beherrscht, kommt leichter voran. Bei den ersten Wettkämpfen des Jahres wird man es sehen.



27.02.2013 • News • 1 Kommentar

2012 einfach nur ein „geiles Jahr“




Wir wünschen ruhige, besinnliche Weihnachten
und ein erfolgreiches Neues Jahr 2013!

 



17.12.2012 • News • Keine Kommentare

Saisonabschluss 2012


In diesem Jahr hatte unsere Abteilung genau genommen sogar zwei Veranstaltungen, die dem lockeren Abschluss der Saison galten.

 

Zum einen führten wir am 30.09.2012 unseren ersten Bike-Run-Swim durch. Ziel war eine lockere Runde zum Kennenlernen von kurzen Sportartenwechseln und natürlich Spaß im Team. Deshalb war die Grundvoraussetzung ein Start im Zweierteam. Der Gedanke, dass nicht nur wir als Abteilung Triathlon, sondern auch Fans, Familie und Bekannte am Start stehen, ging dabei voll auf.

Unser Schwimmtrainer Jan F. meinte dazu: „Tolle Veranstaltung! Und das wir mit dem schönen Wetter auch noch baden durften, hat mich am meisten gefreut. Dieses Runbike ist eine tolle Sache und endlich mal was für sportbegeisterte Paare. Schön war auch, das mit einem bischen Ehrgeiz trotzdem der Spaß im Vordergrund stand.“

 

Und am 13.10.2012 starteten wir zu unserer nun schon traditionellen

„Jahresend-Seenland-Tour“.

Mit Start in der Hoyerswerdaer Altstadt führte unser Weg entlang der Schwarzen Elster in das Seenland im Bereich Klein Partwitz bis zum aktiven Tagebau Welzow Süd. Hier war an einem wunderschönen Aussichtspunkt von fleißigen Helfern ein „kleiner Imbiss“ vorbereitet, der wahrscheinlich für die doppelte Teilnehmerzahl geplant war. Dies war sicherlich zu gut gemeint. Vielen Dank nochmals an dieser Stelle dafür.

Nach dieser Rast ging es weiter in Richtung Schwarze Pumpe. Hier war eine Führung durch das Kraftwerk vorbereitet. Für so manchen von uns war es das erste Mal, entlang der Stromerzeugung in einer Höhe von 162 Metern das Lausitzer Seenland zu bestaunen.

Auf unserer Rückfahrt von Schwarze Pumpe nach Hoyerswerda durch Wälder und an Seen vorbei kehrten wir noch einmal zum Kaffee ein.

Fazit: Ein interessanter Tag mit vielen Gesprächen untereinander zur vergangenen Saison und Planung weiterer Aktivitäten.



23.11.2012 • News • Keine Kommentare

Triathlon-Mekka in ROTH


(von Mario Neumann)

Nun ist auch diese Herausforderung geschafft: Mirko und ich schafften ihre erste Langdistanz! Aber der Reihe nach…

Im vorigen Jahr war ich als Zuschauer an der Strecke, um Mirko in seinem ersten Versuch in der Triathlon-Hochburg in Roth zu unterstützen. Leider musste er nach dem Schwimmen und der Radstrecke bei Laufkilometer 10 mit starken Muskelproblemen aufgeben. Gefesselt von der Atmosphäre der ca. 3.800 Sportler und nahezu 200.000 Zuschauer stand für uns beide fest: Hier müssen wir noch einmal her, hier wird man von den Zuschauern ins Ziel „getragen“.

Und schon gingen im Herbst die Vorbereitungen los. Während ich selbst sehr gut durch den Winter kam, musste Mirko in der Laufvorbereitung durch verschiedene Probleme immer wieder zurückstecken. Dann kam auch ein Rückschlag für mich: Mitte Februar im Skiurlaub verletzte ich mich so unglücklich, dass eine sechswöchige Ruhigstellung des rechten Oberarms erforderlich wurde. Im Trainingsplan war zu dieser Zeit die Radgrundlage avisiert! Ich konnte keine der drei Triathlon-Disziplinen ausführen. Für uns beide stand zu diesem Zeitpunkt immer wieder die Frage: Abmeldung bis zum Stichtag 30.April?? Was wäre es dann für eine Enttäuschung, wenn wir doch noch rechtzeitig fit werden würden?

Auf Mirko’s medizinischen Rat als Orthopäde hin begann ich unter fachkundiger Anleitung unseres Schwimmtrainers Jan Frobart Mitte April mit vorsichtigen Schwimmübungen. Hier zeigte sich die hervorragende fachliche Kompetenz von „Frobi“, mit verschiedenen Übungen behutsam eine Belastung aufzubauen. So gewann ich bis Ende Mai die Hoffnung, 3,8 km Schwimmen durchzustehen. Und nun hieß es auch, im Training die langen Kanten mit Rad und im Laufschritt zu absolvieren. Das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit kam zurück.

Langsam rückte auch der Termin 08. Juli immer näher. Zwei Tage vorher in Roth angekommen, spürte ich immer wieder das Fieber dieses Wettkampfes in dieser Region. Nahezu alle Menschen sind irgendwie positiv Beteiligte: vom Bäcker angefangen, über Polizisten, Fußballverein, Messestandbetreuer und eben auch nur Straßenpassant. Toll, ein Mitglied dieser „Familie“ sein zu dürfen.

Ich fühlte mich entspannt, war aber unschlüssig zwischen Vorfreude und des Respekts vor der langen Distanz. Unser beider Ziel war das Motto des Veranstalters: See you on the finish line! Wir wollten es unbedingt schaffen.

Nachdem am Samstag vorher das Rad ordentlich eingecheckt wurde, wurden wir am Sonntag früh gegen 05:00 Uhr von Freunden zum Schwimmstart gefahren. Eigentlich hatte ich angenommen, dass so früh vor einem langen Tag die Zuschauer rar sein würden. Aber nicht in Roth! Tausende Menschen säumten den Main-Donau-Kanal. Auf den zwei überspannenden Brücken, die an diesem Tag für den motorisierten Verkehr gesperrt wurden, war es zu Fuß fast zu eng!

Plötzlich donnerte schon der erste Kanonenschuss: Start für die erste von 13 Gruppen. Für uns sollte es erst etwa eine Stunde später ernst werden. Von Langeweile bis dahin keine Spur. Hier war jetzt Zeit, diese Gänsehaut-Stimmung intensiv aufzunehmen.

Endlich wurde auch meine Startgruppe zum Schwimmen gerufen. Nun galt es, die Backen zusammen zu kneifen und zu zeigen, was das Training gebracht hat. Ich hatte mir vorgenommen, mich beim Start nicht zu weit vorn einzureihen. Erfahrungsgemäß werde ich dann von den anderen 300 Mitstreitern „unter Wasser“ nach hinten gereicht. An diesem Tag war es aber ganz anders: Vorn waren vielleicht 20-30 Sportler, der Rest war hinter mir! Was soll’s, dachte ich und so fand ich schnell meinen eigenen Rhythmus, ohne die üblichen Behinderungen mit fremden Körperteilen. Bis zur ersten Wendeboje bei ca. 1000 m hatte ich es schnell geschafft. Eine Brücke über den Kanal an dieser Stelle erleichtert die Orientierung. Auf dem ca. 2 km langen Rückweg spürte ich ständig die Begeisterung an der Strecke, insbesondere im Start-/Zielbereich. Nun war ich auch an der Stelle angekommen, an der sich mein persönlicher Fanblock aus Familie und Freunden befand. Ein unbeschreibliches Gefühl, dass mich noch mehr beflügelte! Nach dem Schwimmausstieg hörte ich sie wieder und konnte mir ein Abklatschen über den Absperrzaun nicht verkneifen. Im Wechselzelt erinnerte ich mich, dass ich doch nach der Schwimmzeit schauen wollte: Was war das denn: Meine Erwartungen lagen bei etwa 1:30 – 1:35 Stunden, nun war aber eine Zeit von 1:20 Stunden möglich gewesen!

Nach dem Wechsel auf’s Rad hieß es aber nun wirklich Ruhe bewahren und nicht zu schnell zu beginnen. 180 km sind eine lange Strecke und danach ist es nicht zu Ende. Also hielt ich mich an meine eigene Vorgabe, in der ersten von zwei Runden einen Schnitt von 30 km/h einzuhalten. Von der Radstrecke kannte ich zwar als Zuschauer den Berg vor Hilpoltstein und den Solarer Berg. Aber vom Profil her spielt der Gredinger Berg mit seinen mehreren Rampen die entscheidende Rolle. Als ich diese Erhöhung zum ersten Mal erreichte, kann ich heute sagen, dass mein Respekt davor zu groß war. Hier ging es im eigenen Rhythmus flott bergauf. Meine Fans hatten sich einen Berg vor Solar postiert. Da war es eventuell noch möglich, miteinander zu kommunizieren. Und es ist auch bewundernswert, wie sie sich von einem Streckenpunkt zum nächsten kämpften, um mich nicht zu verpassen.

Vielleicht noch ein Wort zum Solarer Berg: Ich kannte diese Stimmung als Zuschauer. Als ich jedoch als Radfahrer durch diesen Hexenkessel fuhr, lag kein Haar mehr auf der Haut! Die feuchten Augen sind Gott sei Dank hinter der Sonnenbrille versteckt. Und während ich den Anstieg kaum spürte, merkte ich erst viel später, als der Rausch allmählich verflog, dass ich hier wahrscheinlich zu schnell war.

Auf der zweiten Runde fühlte ich mich stark genug, das Tempo leicht zu erhöhen. So wechselte ich zum Lauf nach einer Radzeit von 5:49 h (31 km/h).

Die Laufstrecke führte uns wieder an den Main-Donau-Kanal. Dort angekommen biegt man nach links ab, um nach einem Wendepunkt wieder an diese Stelle (nun km 21) zu gelangen und in die andere Richtung am Kanal entlang zu laufen. Da ich nach etwa 3 km einen guten Laufrhytmus gefunden hatte und mich meine Fans ständig auf der anderen Kanalseite mit dem Fahrrad begleiteten, verlief der erste Teil des Marathons ziemlich locker in knappen 2 Stunden. Hier kam mir Mirko ein erstes Mal entgegen. Doch ab ca. km 28 schwanden die letzten Reserven. Jetzt hieß es, durchbeißen, Tempo anpassen und an Ernährung denken. Hier waren es dann wieder meine Familie und die Freunde an der Strecke, die die letzten Körner mobilisierten! Und natürlich denkt man dabei auch an die sportlichen Mitstreiter und Freunde zu Hause, die mir viel Glück wünschten und nun am Sonntag nachmittags vor dem Liveticker sitzen und mitfiebern. Und so zählte ich die Kilometer einzeln rückwärts dem Ziel entgegen. Als ich Mirko an seinem Kilometer 21 (bei mir km 36) nochmals sah, freuten wir uns gemeinsam, es bereits soweit geschafft zu haben.

Was ich nun im Zielstadion auf den letzten 300 Metern fühlte, das sollte ich trotz Solarer Berg noch nicht erlebt haben. Hier wird jeder Einzelne gefeiert und mit Laola und Standing Ovations begrüßt. Als mich dann noch mein Sohn auf den letzten Metern ins Ziel begleitete, war ich, sicher mit allen anderen Finishern an diesem Tag, der glücklichste Mensch der Welt.

Ich hatte vorher keine genaue Zeitvorstellung für diese Distanz. Meiner Familie hatte ich gesagt, dass ich bei meiner Startzeit von 7:40 Uhr nicht vor 19:15 Uhr im Ziel sein könnte. Zu meinem eigenen Erstaunen gelang es mir 19:16 Uhr: 3,8 km Schwimmen, 180 km Rad und 42,2 km Lauf in 11:36:39 h waren geschafft!

Nach einer Massage, Duschen und ausgiebigem Essen wurde ich nun selbst Mitglied des „Begrüßungskomitees“ im Zielstadion. Wir warteten auf Mirko, der sehr bald ins Ziel kommen würde. Was für eine Freude auch für mich, da ich wusste, er war in seinem Leben noch nie eine Marathondistanz gelaufen. Seine Freude und sein Glücksstrahlen waren ebenso innig wie die Umarmung im Ziel mit seiner Frau und Tochter! Nun war klar: Wir hatten es beide geschafft!



19.07.2012 • News • 2 Kommentare

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